Unsere Pädagogik

Soziale Entwicklung des Kindes

Ziel und Bestrebung der Sozialerziehung der Kinderkrippe ist es das Kind in seiner sozialen Entwicklung zu fördern und zu stärken, eigene Bedürfnisse und Ansprüche im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen selbst zu steuern. Das Handeln des Kindes soll durch innere Einsicht erfolgen und nicht durch von aussen aufgezwungene Ordnung.

Im Krippenalltag entstehen Situationen bei denen das Kind lernt die Konsequenzen seines Verhaltens zu erkennen und sein Verhalten danach auszurichten. In kindgerechter, freundlicher Umgebung und positiver Atmosphäre findet es Sicherheit und fühlt sich geborgen.

Dies bewirkt für das Kind innere Ruhe und Ausgeglichenheit, stärkt sein Selbstvertrauen und schafft eine positive Einstellung zu seinem Umfeld.

Die von Natur aus vorhandene Neugierde des Kindes, seine Aufgeschlossenheit und Aufnahmebereitschaft werden aufrechterhalten und gefördert. Freude an Kommunikation und Motivation zur Teilnahme am Geschehen und dem Spiel mit Gleichaltrigen bilden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung.

 

Themenorientiertes Arbeiten

Was bedeutet Themenorientiertes Arbeiten:

In einem bestimmten Zeitraum wird ein vorher festgelegtes Thema mit den Kindern erarbeitet.

Wir greifen Themen auf, die dieKinder beschäftigenund bieten Projekte und Angebote dazu an. Dabei berücksichtigen wir die Jahreszeiten.

Um dieses Spektrum möglichst weit zu fächern werden die geführten Sequenzen mit unterschiedlichen Materialien und Techniken umgesetzt.

Gestaltet werden die  altersgerecht angepassten Angebote / Projekte z. B mit Malen, Basteln, Lieber singen, Rollenspiele, Rhythmik und Bewegungsspiele oder Bücher erzählen, um so vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten.

Das Kind kann sich über längere Zeit in das Thema vertiefen und mit den Details auseinandersetzen.

 

Freies Spiel

Der Begriff Freispiel beinhaltet ein pädagogisches Konzept, das von der Erzieherin hohe Fachkompetenz, wirkliches Engagement und intensive Aufmerksamkeit verlangt. Das tägliche Freispiel stellt eine der Prioritäten innerhalb der gesamten Krippenarbeit dar, und hat deshalb seinen festen Platz im Krippenalltag. Es ist keine Zeit, die man notgedrungen abwartet, bis alle Kinder da sind, um endlich mit der “richtigen Arbeit” zu beginnen. Das Frei spiel hat seinen eigenen Wert. Im freien Spiel erwirbt das Kind alle Kenntnisse und Fähigkeiten die es braucht um das Zusammenleben in der Gemeinschaft zu erlernen, kommunikationsfähig und aufnahmebereit zu werden und sozial zu reifen. Im Spiel kann sich das Kind frei ausdrücken, mit Erwachsenen identifizieren, kreativ werden, Ängste überwinden, Aggressionen abbauen und seine Grob- und Feinmotorik zu üben. Für das Kind ist es besonders wichtig die Erfahrung zu sammeln wie es im Spiel selbst Konflikte lösen kann und mit den anderen Kindern rücksichtsvoll umzugehen. Die beste Form der Vorbereitung auf das Erwachsenenleben findet das Kind im freien Spiel und Rollenspiel

Die tägliche Freispielzeit liegt meist zu Beginn des Krippenalltags. Die Gestaltung des Raumes und das Materialangebot sind sehr wichtig. Die Kinder sollen Platz für Bewegungsspiele haben (Bauteppich, freier Raum), am Tisch die Gelegenheit zum Spielen, Malen und Basteln haben und sich auch in die Puppen oder Leseecke zurückziehen. Beim Material bevorzugen wir inhaltlich wenig festgelegtes aber vielfältig verwendbares Spielmaterial mit dem die Kinder ohne Anleitung der Gruppenleiterin umgehen können. Mit Decken, Kisten und Verkleidungsmaterial dürfen die Kinder ihren Gruppenraum auch umgestalten und neue Spielsituationen schaffen.

 

Eingewöhnen

Die Erfahrungen die ein Kind mit dieser ersten Übergangssituation, dem Schritt in die außerfamiliäre Betreuung macht, sind prägend für sein weiteres Leben und eine positive Erfahrung ist deshalb so immens wichtig. Die Eingewöhnungszeit wird von uns aus diesem Grund speziell auf die Bedürfnisse eines jeden Kindes mit den Eltern gemeinsam besprochen und dauert ca. zwei Wochen.

 

Schlafen&Rituale

Schlafen:

Ausreichender Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung  für die gesunde Entwicklung des Kindes.Wichtig für da „Einschlafen“ ist, dass wir die Schlafgewohnheiten des einzelnen Kindes kennen um ihm Sicherheit zu geben. Zum Schlafen hat jedes Kind sein eigenes Bett. Nuggis, Nuschi oder Stofftiere werden von zu Hause mitgebracht. Wenn ein Kind ein Stillkissen oder Schlafsack braucht, wird ihm das zur Verfügung gestellt. Zum Einschlafen hören wir beruhigende Musik und begleiten jedes einzelne Kind in den Schlaf. Wir wecken die Kinder nicht, sie schlafen so lange wie sie es brauchen.

Falls Eltern Wünsche betreffend den Schlafzeiten haben, dürfen sie uns diese gerne mitteilen (z.B.: wenn ein Kind am Abend nicht gut einschläft).

Rituale:

Rituale und Feste sind ein wichtiger Bestandteil in unserem Krippenalltag. Sie begleiten uns Tagtäglich und durch das ganze Jahr. Der sich wiederholende beständige Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus gibt dem Kind Struktur und Sicherheit.

Dieser Rhythmus trägt dazu bei, dass wir eine vertrauensvolle Haltung zu unserer Umwelt entwickeln können. Rituale und Feste werden mit Vorfreude erwartet und lassen uns einen Moment bewusst wahrnehmen. Sie markieren Höhepunkte im Alltag.

 

Elternarbeit

Eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns von grosser  Bedeutung. Die Eltern und die Kinder  werden von unseren Pädagogen begrüsst. Hier  besteht die Möglichkeit für  ein  Gespräch, um Ihre Wünsche, Gedanken und Anregungen regelmässig  einzubringen. Mit dem Tagesrapport werden die Eltern abends durch die Gruppenleiter über den Tag Ihres Kindes informiert

Wir streben eine ehrliche, offene und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Beziehung an. Einen Standortbericht über ihr Kind erstellen wir Ihnen einmal im Jahr wir Ihnen. 1-2 Mal im Jahr bieten wir  Elternabende an. Persönliche Beratungsgespräche  sind nach einer Terminvereinbarung  mit der Leitung möglich.

 

Essen&Trinken

Ein weiterer wichtiger Teil unseres Konzeptes ist die gesunde und ausgewogene Ernährung. Es werden saisonale und regionale Lebensmittel verwendet. Das Essen wird von unserem Koch täglich frisch zubereitet.

 

Säuglingsgruppe

Babygruppen Wollishofen max. 6 Babys im Alter von 4 Monaten
bis 1,5 Jahre.

Babygruppen / Kleinstkindgruppe Kreuzplatz max. 5 Babys im Alter von 4 Monaten
bis 1.5 Jahren Jahre und 2 Kleinskinder von 1.5 Jahren bis 2 Jahren.

Unsere Mitarbeiter pflegen einen liebevollen und vertrauensvollen Umgang zu den Kindern.

Jedes Baby und Kleinkind hat seinen eigenen Tagesrhythmus. Unsere Mitarbeiter gestalten den Tagesablauf nach den unterschiedlichen Bedürfnissen. So können sie den individuellen Ess-, Trink-, Schlaf und Spielrhythmen gerecht werden. Um diese Ansprüche zu erfüllen ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Die ausführlichen Tagesrapporte sind dabei ein wichtiger Bestandteil. Dieser ist untergliedert in die fünf Bereiche: Essen, Trinken, Schlafen, Wickeln, Stimmungen und Besonderheiten der Babys. Beim Wechsel in die nächste Gruppe wird ein schriftlicher Bericht den Eltern abgegeben. In altersgerecht eingerichteten Gruppenzimmer haben Babys die Ruhe, die Zeit und den Raum, um Bewegungen ungestört zu üben und auszuprobieren. Es sind geeignete Spiel- und Lernmaterialien vorhanden und es gibt ein vielfältiges Angebot zB. Fingerspiele, Sinnesspiele mit verschiedenen Materialien, Rituale und Bewegungsspiele.

 

Unser spezielles Angebot für Säuglinge ist unsere musikalische Früherziehung

Die musikalische Früherziehung lädt Babys bis 24 Monaten zum musikalischen Spiel ein. Gemeinsames Musizieren in dieser frühen Phase ist für das Kind “Nahrung” in dreierlei Hinsicht: für Körper, Seele und Gehirn. Durch Lieder, Sprechverse und Bewegungsspiele können die Kinder zusammen mit ihren Bezugspersonen die eigene Stimme und ihren Körper entdecken und Freude daran entwickeln. Einfache Instrumente wie Klanghölzer, Rasseln und Trommeln führen das Kind in die Welt der Klänge. Forschungen bestätigen inzwischen den positiven Einfluss des Musizierens auf die ganzheitliche Entwicklung des Kindes sowie auf die musikalische Begabung, das Sozialverhalten und die Intelligenz.